"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar."

 Paul Klee

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Ausstellung bei Syringa in Binningen

vom 01. bis 30. Juni 2016


 

  

Kleine Geschichte zum Randen

Wieso eigentlich "Kunst am Randen"? Was ist der Randen?

Aus der Sicht des Gemüses ist der "schweizer" Randen eine Rote Bete. Ein feines Gemüse, welches mit den Römern nach Mitteleuropa gebracht wurde. Sie ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwand und reich an Vitamin "B", Kalium, Eisen und Folsäure.

Der Randen ist ein Höhenzug, der sich in der Grenzregion des Schweizer Kanton Schaffhausen und des Südschwarzwaldes bis in den Hegau erhebt. Nur ein kleiner Teil des Höhenzuges, jedoch mit seiner Höchsten Erhebung, befindet sich in Deutschland zwischen Stühlingen und Tengen. 

Der Randen bildet einen Teil des Tafeljuhra-Landschaft, welche sich zwischen Basel und Coburg erstreckt. Er wird im Süden vom Tafeljura des Klettgau und im Norden vom Baarjura bei Aitrach begrenzt.

Der Randen ist der Westteil einer Weissjura-Schichtstufe. Sie setzt sich durch das Merishauser Tal (Nord-Süd-Tal der Durach) nach Osten fort und wird durch den Randen teilweise abgegrenzt.

Aus unterschiedlich harten Malmschichten, dem sogenannten weissen Jura, setzt sich der Boden des Randen zusammen. Die Hoch- und Terrassenflächen werden häufig landwirdschaftlich genutzt. Hier wird der weisse Kalkstein sichtbar, während die steilen harten Schichten meist bewaldet sind. 

Das Jurameer hat das heutige Randengebiet vor ca. 190 Millionen Jahren überflutet und in dem flachen Gewässer haben sich Kalkschichte abgelagert, die sich zu Jurakalkstein verfestigten. Noch heute findet man eine grosse Zahl von Versteinerungen der Meeresbewohner.

Der magische Ort Wiechs liegt am Randen und ist für Kreativität wie geschaffen.